
Eine Oldtimer Ausfahrt mit Freunden in der Rhön.


Keine Chinesen Zeichen. Keine Gleichmäßigkeitspruefung. Keine versteckten Stempel. Dafür jede Menge Fahrspass. Grenzerfahrung. Spaziergänge. Sommerwiesen. Geschichte. Tolle Straßen. Elvis. Burgen. Seen. Kloster. Nebel. Kurven. Apfel Sherry. Bier. Natur pur. Kurz: Die Rhön ist schön!








“»Finn-Ole, Lara-Mia, wir fahren dieses Jahr in den Sommerferien drei Wochen in die Rhön.« Der Sohn, zwölf, zeigt seinen Eltern einen Vogel und verzieht sich schweigend zur Spielkonsole, die Tochter, 14, hat sofort wässrige Augen, ruft ihre beste Freundin an und rotzt mit tränenerstickter Stimme Wörter wie »uncool« und »ätzend« in den Hörer.
Deutsche Mittelgebirge haben gelegentlich ein kleines Image-problem, da macht die Gegend zwischen Bad Kissingen, Fulda, Bad Hersfeld und Meiningen keine Ausnahme. Der urbane Hipster sieht vor seinem geistigen Auge holzvertäfelte Pensionszimmer, matschige Feldwege und spießige Gaststuben, in denen der Geruch von jahrzehntelanger Frittiertätigkeit steht. Glücklicherweise ist diese Mentalität gerade im Wandel. Viele Menschen interessieren sich wieder für Urlaubsalternativen, für die man nicht um die halbe Welt fliegen muss.

Wer so denkt, wird zwischen Werra, Fulda und Fränkischer Saale ein kleines Paradies entdecken. Intakte Natur auf der einen Seite, spannende Städte auf der anderen und vor allem Menschen, die sich vom rauen Klima und der jahrzehntelangen Teilung nicht abschrecken ließen. Menschen mit Visionen und Ideen, die ihre Heimat lieben und die Region mit ihren Gasthöfen, Firmen, Kunstwerken oder Museen bereichern.


Osthessen und die Rhön sind auf dem Sprung, vom armen Bauernland in Zonenrandlage zum touristischen und industriellen Zentrum im Herzen Deutschlands zu werden. Entdecken Sie die Gegend, bevor es alle anderen tun. Finn-Ole will im nächsten Jahr übrigens mit seinen Freunden im Tipi-Dorf schlafen und Lara-Mia das Rhön-Schäfchen besuchen, bei dessen Geburt sie dabei war” 😉 (Text leicht verändert von Tim Frühling übernommen)





Start & Ende unserer Rhön Rally am Dreilaendereck: Bayern – Thüringen – Hessen.

Es gibt nur 15 Punkte in Deutschland, an denen drei Bundesländer aufeinandertreffen. Fünf dieser Dreiländerecke befinden sich auch noch in Flüssen, sind also trockenen Fußes überhaupt nicht zu erreichen. Von daher könnte man mit Fug und Recht ein Brimborium veranstalten, wenn man so eine geografische Rarität in seiner Region hat. Macht die Rhön aber nicht.

Auf einer lichten Anhöhe zwischen Birx, Melperts und dem Schwarzen Moor treffen sich die Grenzen von Thüringen, Hessen und Bayern. Am einfachsten zu erreichen ist dieser unausgeschilderte Ort, wenn man sein Auto an der Stralse von Seiterts nach Fladungen auf dem ersten Parkplatz nach dem Anstieg rechts abstellt, der Landstraße 100 Meter bergab folgt und dann rechts in einen Waldweg abbiegt. Nach etwa 500 Metern und einer langen Rechtskurve ist das Ziel erreicht. Aber erwarten Sie nicht zu viel. Mehr als ein windschiefes Schild mit den Namen der beteiligten Bundesländer gibt es nicht zu sehen. Mit ein bisschen Phantasie kann man an dieser Stelle aber auch ohne touristische Infrastruktur Spaß haben. Stellen Sie sich auf ein Bein, am besten das rechte, und spreizen Sie das linke schräg nach hinten in Richtung Hessen weg. Strecken Sie nun gleichzeitig die Arme in einem Winkel von etwa 90 Grad aus, der rechte wird sich in Bayern, der linke in Thüringen befinden. Und jetzt kommt’s: In dieser Pose könnte ihre rechte Hand CSU wählen und nur bis 20 Uhr einkaufen, ihre linke Hand verdient rund 30% weniger als ihr linkes Bein (Gehaltsunterschied zwischen Thüringen und Hessen 2021), dafür hat ihr linkes Bein einen Feiertag weniger als ihre linke und zwei weniger als ihre rechte Hand. Wichtig ist nur, dass Sie bei den seltsamen Verrenkungen niemand beobachtet. Aber das ist durch die strikte Geheimhaltung dieses Dreiländerecks kaum zu erwarten. Und falls doch jemand vorbeikommt, deklarieren Sie es als Yoga. Name der Figur: Föderalistischer Flamingo. 😎













Die Berge der Rhön: Wasserkuppe, Kreuzberg, Milseburg, Hohe Geba – wir haben alle gesehen.





Hach, schön war’s! Und lecker! Regional aus der Rhön gegessen & getrunken, geschlafen wie Babys an der frischen Rhöner Luft!














Erinnerungen an meine Kindheit werden wach: Rodeln (natürlich auf Opas Holzschlitten) an der Rother Kuppe. Ski fahren am Eisenacher Haus. Langlauf am Heidelstein. Spaziergang durchs Schwarze Moor. Wanderungen auf den Kreuzberg. Kaffeekränzchen mit Oma & Opa auf der Sennhütte. Später Opa schnappen und einen Ausflug zum Dreilaendereck machen und Bratwurst essen… Gute Erinnerungen. Manchmal war’s auch langweilig…
Schön, wieder hier zu sein. Die “olle” Rhön entpuppt sich als super interessantes Areal. Hier gibts viel zu entdecken. Nicht sicher ob es an mir (meinem Alter) oder an der Rhön liegt, die sich modernisiert. Egal. Die Rhön ist schön! Das klingt nach Plattitüde. Kein Wunder, auch dieser Spruch diente lange der Zeit der Tourismuswerbung und feiert gerade seine Renaissance.
Bis ganz bald! Heimatliebe ❤️










Es war super schön.
Vielen Dank für die tolle Organisation 💗💗💗 Das könntest du beruflich machen 😜.
Many hugs
Dagmar
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